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Railworks Data

Development:
Railsimulator.Com
Publisher:
Railsimulator.Com
Releasdate:
06-12-2009 (Download)
07-03-2009 (DVD)
Genre(s):
Simulation
Players mode:
Singleplayer
Engine:
Rail Simulator Engine
Current version:
110.8b
Age class:
ESRB: Everyone
PEGI: 3+
Platform:
Windows XP
Windows Vista
Media:
DVD-Rom or Download

System Requirements

  • * OS: Windows XP / Windows Vista
  • * CPU: - Intel Pentium 4/AMD Athlon 1.7 GHz
  • * DVD-ROM: 8 Speed
  • * Video card: 64MB DirectX 9.0c compliant video card, Pixel shader 2.0
  • * Soundcard: DirectX 9.0c compatible
  • * Disk space: 6 GBytes
Die badische Höllentalbahn

ZHESM
Seit Menschengedenken bildet das Höllental im Südschwarzwald ein mächtiges Hindernis beim Bau von Verkehrswegen zwischen dem Rheintal und dem Donaugebiet. Diese imposante Schlucht wurde vor Jahrmillionen vom Feldberggletscher in das Gestein des Schwarzwalds eingeschnitten und inszeniert sich als wildromantische Naturhölle, die den Reisenden vergangener Zeiten Mut und Höchstleistung abverlangte.

Erst nach und nach wurde das Höllental durch Verkehrswege erschlossen und es bedurfte der Genialität eines Robert Gerwig, dem Planer und Erbauer der Badischen Schwarzwaldbahn und der Schweizer Gotthardtbahn, um die technischen Schwierigkeiten beim Bau der Bahnstrecke um das Höllental zu überwinden.

Dieses AddOn führt uns von der sonnigen Westflanke des Schwarzwaldes von Freiburg aus durch das dichtbesiedelte untere Dreisamtal, über Kirchzarten nach Himmelreich, wo die Eisenbahn das Dreisamtal verläßt, um beim Falkensteig mit stetiger Steigung die Pforte zum Höllental zu erreichen. Durch die Hirschsprungtunnel durchqueren wir ein zerklüfttetes Felsmassiv von dessen Spitze sich der Sage nach, ein Hirsch durch einen waghalsigen Sprung auf die andere Talseite vor seinen Jägern gerettet hat. Anschließend erreichen wir den heute aufgelassenen Bahnhof Hirschsprung, in dem zu den Anfangszeiten der Strecke, der Zahnstangenabschnitt hinauf nach Hinterzarten seinen Anfang nahm. Wir befinden uns auf 559 Metern Meereshöhe und werden auf den kommenden 7,2 Kilometern einen Höhenunterschied von 326 Metern überwinden. Die Steigung hinauf zum 885 Meter hoch gelegene Hinterzarten beträgt enorme 55 Promille! Wenn wir im letzten Wagen am Ende eines 100 Meter langen Zuges sitzen, dann befindet sich die Lokomotive bereits 5,50 Meter höher als das Zugende. Vorbei an den stillgelegten und zurückgebauten Bahnhöfen Posthalde und Höllsteig erreichen wir das imposanteste Bauwerk der Höllentalbahn, das 225 Meter lange und 58 Meter hohe Ravennaviadukt welches in einem sanften Bogen die Ravennaschlucht überspannt. Noch einmal muß die Bahn drei Tunnels bei enormer Steigung durchqueren, ehe sie in Hinterzarten die Paßhöhe erreicht und nun wieder leicht abfallend nach Titisee gelangt. Hier auf der Hochfläche rund um den Titisee erfahren wir die malerische Schwarzwaldlandschaft mit ihren sanften Hügeln und dichten Tannen bewachsenen Hängen besonders eindrucksvoll bevor wir in Neustadt, dem Endpunkt der elektrifizierten Strecke und damit der sogenannten "vorderen Höllentalbahn" einfahren. Von hier aus fahren wir mit Dieseltraktion in Richtung Südosten und folgen dem Lauf der Gutach, die wir auf dem eindrucksvollen Gutachviadukt überqueren. Nach einer Reihe von Tunneln verlassen wir das Gutachtal und gelangen, während sich die Bahnstrecke in mehreren weiten Bögen durch den ländlich geprägten Südschwarzwald schlängelt, zu den Ortschaften Rötenbach, Löffingen, Bachheim und Unadingen. Nach dem Verlassen von Unadingen überqueren wir die Mauchach auf dem gleichnamigen Viadukt, wenden uns ostwärts nach Döggingen, kehren beim aufgelassenen Bahnhof Hausen vor Wald nordwärts, wo wir mit Hüfingen und Allmendshofen bereits die Peripherie unseres Zielbahnhofs Donaueschingen erreichen, wo sich die "hintere Höllentalbahn" mit der Schwarzwaldbahn vereinigt. Ein Sprichwort sagt: "Brigach und Breg bringen die Donau zuweg!". So war die Breg auch Namensgeber der historischen,vor Jahren abgebauten Bregtalbahn, die in Hüfingen von der Höllentalbahn abzweigte. Deren unterer Streckenabschnitt aber wurde reaktiviert und wird mit den Haltepunkten Bräunlingen und Bräunlingen-Industriegebiet inzwischen wieder vom Nahverkehr bedient.

Ein weiteres Highlight des AddOns ist die Dreiseenbahn die ursprünglich als Nord-Süd-Verbindung zwischen Höllental und dem Hochrheingebiet den Südschwarzwald erschließen sollte. Auf Grund politischer, technischer und wirtschaftlicher Probleme und Wirren verzögerte sich der Bau der Strecke zusehends, weshalb sie in der ursprünglichen Konzeption nie vollendet wurde und im Volksmund auch den Namen "Ewigkeitslinie" erhielt. Die elektrifizierte Dreiseenbahn nimmt ihren Ausgang in Titisee, wo sie von der Höllentalbahn abzweigt, den ersten der drei namensgebenden Seen, den Titisee in einem weiten Bogen umfährt und mit mäßiger Steigung entlang eines Bergrückens den Anstieg zum Bahnhof Feldberg-Bärental erklimmt. Dieser ist mit 967 Metern über dem Meer der höchstgelegene Bahnhof der Deutschen Bundesbahn und dient überwiegen der Eisenbahn-Anbindung der Feldberg-Region mit ihren Naherholungs- und Freizeitgebieten. Durch dichten Wald führend und sanft abfallend, erreicht die Strecke den Haltepunkt Altglashütten-Falkau der ein besonders malerisches Panorama aus Wiesen, Wäldern und Schwarzwaldhäusern bietet. Am Windgfällweiher berührt die Eisenbahn den zweiten namensgebenden See und führt südwärts zum dritten Namensgeber, dem Schluchsee. Dieser ist ein Stausee mit dessen Energiekapazität große Teile des Südschwarzwalds versorgt werden und an dessen Nordende sich der Bahnhof Aha befindet. Entlang am Seeufer mit einem weiten, beeindruckenden Ausblick erreicht die Bahn über einen Bogen und eine Brücke den an einer Bucht gelegenen Haltepunkt Schluchsee mit seinen Hotels, Gaststätten, Ferien- und Freizeitanlagen. Hier beginnt der letzte Abschnitt der Strecke, immer dem Seeufer folgend hin zum Bahnhof Seebrugg, dem Endpunkt der Dreiseenbahn. Vom Bahnhofsvorplatz aus öffnet sich der Blick auf die Staumauer des Schluchsees und bildet inmitten dicht mit Tannen bewachsener Schwarzwaldhänge einen reizvollen optischen Abschluß dieses AddOns.

Folgen Sie uns in den Schwarzwald und erleben sie eine Reise in modernen Dieseltriebwagen zwischen Neustadt und Donaueschingen oder legen Sie selbst Hand an und führen im winterlichen Schneechaos einen vollbesetzten Ski-Zug von Freiburg aus über die immense Steigung hinauf nach Titisee und weiter nach Feldberg-Bärental und Seebrugg. Oder erledigen Sie Sonderfahrten zwischen Neustadt und Freiburg, immer bestrebt, mit ihrer Maschine Reisende und Fracht auf der Steilstrecke sicher talabwärts ans Ziel zu bringen...

Erleben Sie die Faszination Höllentalbahn und Dreiseenbahn auf Ihrem Computer...

Quelle: http://www.bluesky-interactive.com/forum/index.php?page=Thread&threadID=6595&highlight=